Anfang der 1990er Jahre wurden in der Stadt Dippoldiswalde im Rahmen von Notbergungen durch Andreas Becke umfangreiche Keramikkomplexe geborgen. An zahlreichen Stellen im Stadtgebiet förderte er große Mengen steinzeugartig hochgebrannter Irdenware des 17. Jahrhunderts, malhorndekorierter Irdenware und reich verzierter Kacheln zu Tage. Überraschend waren vor allem die Funde von Fehlbränden, Modeln und Brennhilfen, die auf eine eigene Keramikproduktion in Dippoldiswalde deuten.
Anne Beer vom Team ArchaeoMontan stellt im Rahmen der Seniorenakademie Dresden diese vergessenen Töpfermeister aus Dippoldiswalde und ihre aufwendig verzierten Gefäße vor.
Wann:
16.02.17 um 13.00 Uhr
Wo:
Deutsches Hygiene-Museum
Lingnerplatz 1
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