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Vortrag am 16.02.17: Die vergessenen Meister - Barockes Töpferhandwerk aus Dippoldiswalde

Töpfereiabfall aus Dippoldiswalde, hochgebrannte Irdenware. Teller mit Rollstempeldekor aus Irdenware. Krug mit Zinnmontierung, inschriftlich datiert „1669“; © LfA Sachsen
Die Abbildung zeigt mehrere antike Ton- und Steinfragmente mit unterschiedlichen Mustern und Reliefs. Darunter sind ovales und rechteckiges Material sowie Teile mit Gesichtsreliefs und ornamentalen Verzierungen. Die Objekte sind in verschiedenen Formen und Texturen angeordnet.
Model zur Herstellung von Reliefdekoren aus Dippoldiswalde, Irdenware; © LfA Sachsen

Anfang der 1990er Jahre wurden in der Stadt Dippoldiswalde im Rahmen von Notbergungen durch Andreas Becke umfangreiche Keramikkomplexe geborgen. An zahlreichen Stellen im Stadtgebiet förderte er große Mengen steinzeugartig hochgebrannter Irdenware des 17. Jahrhunderts, malhorndekorierter Irdenware und reich verzierter Kacheln zu Tage. Überraschend waren vor allem die Funde von Fehlbränden, Modeln und Brennhilfen, die auf eine eigene Keramikproduktion in Dippoldiswalde deuten.

Anne Beer vom Team ArchaeoMontan stellt im Rahmen der Seniorenakademie Dresden diese vergessenen Töpfermeister aus Dippoldiswalde und ihre aufwendig verzierten Gefäße vor.

Wann:
16.02.17 um 13.00 Uhr

Wo:
Deutsches Hygiene-Museum
Lingnerplatz 1

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