Nach einem Grußwort von Frau Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange und einer Einführung durch die Landesarchäologin Dr. Regina Smolnik, begann der Tag mit einem Vortrag von Matthias Schubert. Er gab einen Überblick über Ergebnisse und laufende Aktivitäten in der Montanarchäologie Sachsens, ihrem Beitrag zur erfolgreichen Ernennung der „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ als UNESCO-Weltkulturerbe sowie zu aktuellen Projekten am Landesamt für Archäologie Sachsen. Dazu gehört das jüngst angelaufene Projekt ArchaeoForest, das sich der sächsischen Wald- und Klimageschichte widmen wird. Im Anschluss stellte die Projektleiterin Ivonne Burghardt das von der Europäischen Union geförderte Projekt Archiv-Net vor. Neben der Vernetzung von deutschen und tschechischen kulturhistorischen Sammlungen im Erzgebirge wird im Rahmen einer Pilotstudie der Zusammenhang zwischen mittelalterlichem und frühneuzeitlichem Bergbau, personeller Mobilität und transregionalem Austausch untersucht. Das Projekt VirtualArch hatte während der Tage der Landesarchäologie seinen eigenen Stand, an dem sich Interessierte über die virtuelle Welt der Montanarchäologie informieren konnten. Mit dem Tablet ein mittelalterliches Bergwerk begehen, mit Smartphone und VR-Brille Bergwelten über Tage entdecken, oder Einblicke in das neue VR-Erlebnis im MiBERZ-Museum erhalten – die vielfältigen, virtuellen Möglichkeiten des Stands erfreuten sich eines großen Interesses bei den Besuchern.

