Am Gründonnerstag, dem 2. April 2026, wurde die Wanderausstellung „ZINN & SEIN. Eine archäologische Spurensuche im Erzgebirge“ im Beisein der sieben Projektpartner feierlich eröffnet.
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An der Ausstellungseröffnung nahmen weit über 100 Gäste teil, darunter politische Vertreter, Wissenschaftler, Fachleute, Presse-und Medienvertreter sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Eröffnet wurde die Ausstellung vom Stadtrat für Kultur und Denkmalpflege, Vlastimil Skála sowie der Direktorin des Regionalmuseums Teplice, Jana Ličková. Auch die Senatoren des Parlaments der Tschechischen Republik, Jan Schiller und Martin Krsek sowie die sächsische Landesarchäologin Regina Smolnik hielten ein Grußwort. Anschließend stellten Vertreterinnen und Vertreter der Projektpartner das ArchaeoTin-Projekt und sowie die ZINN&SEIN-Ausstellung vor. Die Grußworte und Ansprachen wurden durch die Musik der Bergmannskapelle „Mostečanka“ eingerahmt.
Die Ausstellung „ZINN & SEIN. Eine archäologische Spurensuche im Erzgebirge“ präsentiert die Ergebnisse des ArchaeoTin-Projektes und bettet diese in einen breiten gesellschaftlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und historischen Kontext ein. Sie ist als Wanderausstellung mit modularem und multimedialem Aufbau konzipiert. Die Besucher können in fünf Themenbereichen mithilfe von acht interaktiven Stationen die vielfältigen Aspekte des Bergbaus im Erzgebirge erkunden.
Parallel zur Ausstellung bietet das Regionalmuseum in Teplice ein umfangreiches Begleitprogramm an:
Am 22. April findet der Vortrag „Das Zinn-Erzgebirge: Geschichte des Abbaus, Lagerstätten und Sehenswürdigkeiten“ statt
Am 28. April folgt der Vortrag „Geschichte, eingeschrieben in den Torfmooren – vom Ende der Eiszeit bis zur Gegenwart“.
Im Mai und Juni werden weitere Vorträge zu diesem Projekt folgen.
Im Juni findet zudem ein ganztägiger Zinn-Workshop statt.
Vom 9.-10. Juni 2026 wird die zweitägige Abschlusskonferenz des ArchaeoTin-Projektes stattfinden.
Die Ausstellungseröffnung stieß auf großes Interesse bei den Journalisten. Lucie Kursová, Archäologin des Regionalmuseums Teplice, p. o., und Kryštof Derner vom Institut für archäologische Denkmalpflege, v. v. i. in Most, gaben zahlreiche Interviews.
Die Ausstellung ist bis zum 28. Juni 2026 in der Reithalle des Schlosses Teplice zu sehen. Schulklassen sind herzlich willkommen, für die von der Museumspädagogin spannende Arbeitsblätter vorbereitet wurden.


