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Sächsische Landespolitiker erhalten Einblicke in virtuelle Welt der Montanarchäologie

Das Projekt VirtualArch macht bislang verborgenes untertägiges oder submarines archäologisches Kulturerbe durch digitale Visualisierungstools der virtuellen und erweiterten Realität besser erlebbar. Am 30. September und am 1. Oktober 2019 konnten gleich zweimal hintereinader die ersten Produkte des Projekts von sächsischen Landespolitikern getestet und angewendet werden.

Ministerpräsident Michael Kretschmer erhält Einblicke in mittelalterliche Bergbausiedlung (siehe nächstes Bild) mit Hilfe einer VR-Brille (© LfA Sachsen).
Eine historische Siedlung bei Sonnenuntergang. Im Vordergrund gehen zwei Frauen in traditioneller Kleidung nebeneinander. Im Hintergrund stehen mehrere Fachwerkhäuser und ein erhöhtes Gebäude. Die Landschaft ist ländlich mit einem Zaun und einem Wasserlauf sichtbar.
Das Projekt VirtualArch macht archäologisches Erbe sichtbar – an Hand von innovativen Visualisierungs-Tools in den Bereichen der virtuellen und erweiterten Realität (© Jiří Unger ARUP, Martin Košťál Masaryk Universität Brno).
Vier Personen stehen in einem Ausstellungsraum. Eine Frau mit rotem Haar und einem Kleid mit Blumenmuster beobachtet, während ein Mann mit einer VR-Brille auf dem Kopf für die Gruppe posiert. Zwei weitere Männer, einer im Anzug und einer in sportlicher Kleidung, sind ebenfalls anwesend.
Auch Landrat Michael Geisler (2.v.r.) ist begeistert von den virtuellen Anwendungen des Projektes (© LfA Sachsen).

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Genscher-Rede fanden sich am Abend des 30. September 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im Garten der Deutschen Botschaft in Prag ein.

Den Wissenschaftlern des Landesamtes für Archäologie und seinem tschechischen Kooperationspartner ARUP bot sich die Gelegenheit, dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer montanarchäologische Forschungsvorhaben zu präsentieren, vor allem das innovative Projekt VirtualArch. Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung können Sie <link https: www.archaeologie.sachsen.de external-link-new-window external link in new>hier lesen.

Auch am Folgetag erhielten sächsische Landes- und Kommunalpolitiker die Möglichkeit, mit Hilfe einer VR-Brille eine mittelalterliche Bergbausiedlung zu „erkunden“. Die Oberbürgermeisterin von Dippoldiswalde, Kristin Körner, hatte den Landrat des Kreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Michael Geisler in das Museum für mittelalterlichen Bergbau eingeladen. Die Leiterin des VirtualArch-Projektes Dr. Christiane Hemker führte die Besucher durch die Ausstellung und berichtete im Anschluss über das Vorhaben des Projektes.