Zum Inhalt springen

ArchaeoMontan im Blick der Kameras

Das MDR Team drehte in Annaberg auch unter Tage; © LfA Sachsen
Ein Fotograf steht in einem hellen Raum und fokussiert mit seiner Kamera auf eine große Tischfläche, die mit zahlreichen kleinen Objekten bedeckt ist. Im Hintergrund sind Kisten und weitere Tische sichtbar, die auf eine Sammel- oder Archivierungsaktivität hindeuten.
Die Annaberger Funde finden sich teilweise in Agricolas Werk "De re metallica libri XII" eins zu eins wieder! © LfA Sachsen
Ein Kameramann filmt zwei Männer, die an Tischen in einem hellen Raum arbeiten. Auf den Tischen liegen verschiedene Teile oder Objekte. Der Raum ist mit bunten Fenstern ausgestattet, und es sind einige Arbeitsmaterialien sichtbar.
© LfA Sachsen
Eine Person steht im Vordergrund und spricht. Hinter ihr sind drei Menschen: einer hält ein Mikrofon, während ein anderer eine Kamera bedient. Der Raum ist hell mit grünen und gelben Wänden und enthält Kisten im Hintergrund.
Dr. Christiane Hemker beim Interview mit René Römer (MDR); © LfA Sachsen
Zwei Personen in Helm und Arbeitskleidung positionieren sich vor einem Bauprojekt, während eine Kamera sie filmt. Im Hintergrund ist ein Spielplatz in der Entwicklung zu sehen, umgeben von einem Bauzaun.
Im Rahmen des ArchaeoMontan-Projektes finden Grabungen in Jáchymov statt. Dr. Christiane Hemker (Lfa Sachsen) mit dem Grabungsleiter Martin Volf (ÚAPP Most); © LfA Sachsen
Ein Mann filmt eine Frau, die in einem weißen Laborkittel eine Box hält. Die Umgebung scheint ein Museum zu sein, mit roten Vitrinen im Hintergrund. Der Mann hält eine Kamera und ist auf den Fokus der Aufnahme konzentriert, während die Frau anscheinend nachdenklich ist.
Restauratorin Miriam Braun vor den Kameras von Best Sequence © Petr Mikšíček
Eine Kamerahalterung zeigt eine GoPro-Kamera, die über einen zylindrischen Behälter mit Holzstämmen positioniert ist. Der Behälter steht in einem engen Raum mit verputzten Wänden und sichtbaren Holzstrukturen. Die Umgebung ist rustikal und zeugt von Bauarbeiten.
Aufnahmen am "Tatort" selbst, den Bergwerken von Dippoldiswalde. © Petr Mikšíček

Die Forschungen des ArchaeoMontan-Projektes standen in den vergangenen Tagen gleich zweimal im Fokus von Filmaufnahmen.

Schon seit mehreren Monaten laufen die Dreharbeiten des Regisseurs Petr Miksicek von der Filmproduktion "Bestsequence". Er dreht im Auftrag des ArchaeoMontan-Projektes einen Film, der den Besuchern der künftigen Infopoints in Krupka und Dippoldiswalde die Arbeit der Archäologen vorstellen sowie den Bergbau im Mittelalter näher bringt. Nach den Dreharbeiten im Gelände, waren jetzt die spektakulären Funde in der Ausstellung Silberrausch und Berggeschrey an der Reihe. Danach wurden noch Aufnahmen am "Tatort" selbst, den Bergwerken von Dippoldiswalde gedreht.

Einem anderen interessanten Thema widmete sich das Filmteam von MDR. Das folgte den Spuren Georgius Agricolas bei seiner Reise nach Jáchymov/Sankt Joachimsthal. Neue archäologische Forschungsergebnisse lassen den Schluss nahe, dass Agricola dabei auch Annaberg besuchte.

Der Humanist und Gelehrte wirkte und lebte mehrere Jahre in Jáchymov, wo aus Gesprächen mit befreundeten Bergbaufachleuten sein erstes grundlegendes Werk "Bermannus sive de re metallica" entstand. Diese Arbeit darf als Grundstein für sein epochales Werk "De re metallica libri XII" bezeichnet werden, das jahrhundertelang als eines der wichtigsten Nachschlagewerke im Bergbau diente.

Im Rahmen des ArchaeoMontan-Projektes finden derzeit Grabungen in Jáchymov statt, wobei Baustrukturen aus der Zeit Georgius Agricolas freigelegt wurden. Hier bot sich eine einmalige Chance für das Fernsehteam, die Grabung zu filmen. Auch die Funde der Metallurgie, des Probier- und des Münzwesens, die jüngst im ehemaligen Franziskanerkloster in Annaberg freigelegt wurden, gehören in die Zeit Agricolas und finden sich teilweise in seinem Werk "De re metallica libri XII" eins zu eins wieder!

Die Reportage ist in der <link http: www.mdr.de mediathek fernsehen video-109180_zc-7748e51b_zs-1638fa4e.html external-link-new-window external link in new>MDR Mediathek zu sehen.