Die wüst gefallene Bergstadt mit ihrem imposanten umfassenden Graben und die unmittelbar benachbarte Turmhügelburg sowie das Vereinsbergwerk „Engländerstolln“ – Relikt des mittelalterlich-neuzeitlichen Bergbaus als auch der Zwangsarbeit englischer Kriegsgefangener im Zweiten Weltkrieg – werden ehrenamtlich von den Kirchberger Bergbrüdern (Kirchberger Natur- und Heimatfreunde des NABU Deutschlands, Ortsgruppe Kirchberg e. V.) betreut, die in unzähligen Stunden sowohl die Besichtigung des Vereinsbergwerks ermöglicht, als auch einen Natur- und Bergbaulehrpfad eingerichtet haben. Christiane Hemker, Heide Hönig, Matthias Schubert sowie die Bergbrüder – stellvertretend sei hier ihr Vorsitzender Wolfgang Prehl genannt – führten ober- und untertägig durch das Gelände.
Neben der Besichtigung des Stollnsystems und des obertägig sichtbaren Bodendenkmals bestand die Möglichkeit, den mittelalterlichen Bergbau in Dippoldiswalde virtuell per App erleben zu können (vorgestellt vom Projekt VirtualArch, Christoph Lobinger und Christine Splissgart), als auch – direkt am Bodendenkmal – virtuelle Rekonstruktionen einer mittelalterlichen Turmhügelburg und einer mittelalterlichen Bergstadt durch eine VR-Brille zu betrachten.
Ein gemeinsames Mittagessen mit vielfältigen Möglichkeiten zu Diskussion und Nachfrage rundete das Programm ab, bevor die Reise zurück nach Dresden, nicht ohne Zwischenstopp beim HARIBO Fabrikverkauf in Wilkau-Haßlau, ging.
Allen Organisatoren und Mitwirkenden, insbesondere den Kirchberger Bergbrüdern, sei herzlich gedankt!









