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Neue Funde von Untertage

Im Zuge der Aufwältigungen dokumentiert das ArchaeoMontan-Team Grubenbaue des Altbergbaus; © LfA Sachsen
Obrázek zobrazuje úzkou jeskyni s kamenitými stěnami. V popředí je část dřevěné konstrukce a na zemi je viditelný měřicí pás s černobílými pruhy. Celkově je scéna tmavá a přírodní.
Ein Abbau mit einem Weitungsbereich, eine Rinne für die Ableitung der Grubenwässer (unten); © LfA Sachsen
Krajinářská fotografie z jeskyně, kde malý vodopád tekoucí mezi skalami vytváří klidnou atmosféru. Na dně jeskyně se nachází tichá vodní plocha. Snímek zachycuje přírodní krásu a tajemství podzemního světa.
Ein Abbau mit einem Stempel; © LfA Sachsen
Skupina pěti horníků stojí v podzemní šachtě, oblečena v těžkých pracovních oděvech a ochranných helmy. Každý z nich má na hlavě čelovku, která osvětluje okolí, a v rukou drží důlní nástroje. Pozadí tvoří skaliska a těžební zařízení.
Die Bergung der Rinne verfolgte das MDR-Team für die Sendung Sachsenspiegel; © LfA Sachsen

Seit Oktober 2015 werden durch das sächsische Oberbergamt im Bereich der Brauhofstraße 6 und 8 umfangreiche Sicherungsmaßnahmen im Altbergbau durchgeführt. Die Arbeiten vor Ort werden von der Bergsicherung GmbH Freital umgesetzt. Im Zuge dieser Aufwältigungen dokumentierte das ArchaeoMontan-Team baubegleitend verschiedenste Grubenbaue des Altbergbaus. Es handelt sich dabei um zahlreiche Schächte, Abbaustrecken und Querschläge.

Jüngst konnte hier erstmals eine größere Anzahl mittelalterlicher Keramik in einem Tagesschacht geborgen werden. Auch fanden sich Speiseabfälle, z.B. Tierknochen, in diesem Schacht. Aufgrund der guten Erhaltungsbedingungen unter Tage konnten bisher 70 Holzfunde dokumentiert und geborgen werden. Darunter befanden sich auch zwei bis zu 3 Meter lange U-Förmige Rinnen für die Ableitung der Grubenwässer sowie mehrere verbaute Stempel oder Stützhölzer, mit denen bereits im Mittelalter einbruchsgefährdete Grubenbereiche ausreichend abgesichert wurden.