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03.07.2018 10:55

Neuerscheinung: „Anne Barth: Dippoldiswalder Steinzeug - Ein Töpferhandwerk und seine kulturhistorische Bedeutung“

Forschungsarbeit beleuchtet unbekanntes Kapitel der Geschichte Dippoldiswaldes

Anne Barth mit der neuerschienenen Publikation © Egbert Kamprath

Der neue Band ist in der Reihe der Veröffentlichungen des LfA erschienen; © Landesamt für Archäologie Sachsen

Lange Zeit war nicht bekannt, dass bereits im 16./17. Jahrhundert in der osterzgebirgischen Stadt Dippoldiswalde aufwändig dekorierte Steinzeuggefäße hergestellt wurden. In den Jahren 1991 bis 1993 wurden bei Notbergungen in Dippoldiswalde über 100 Kisten Keramik zusammengetragen, die lange unbeobachtet auf dem Dachboden des dortigen Stadtmuseums lagerten. Die Archäologin Anne Barth erfasste und untersuchte diese Objekte systematisch und fand Erstaunliches heraus: Im 16. und 17. Jahrhundert war die Stadt ein florierendes Töpfereizentrum, in dem hochwertiges und begehrtes Steinzeug produziert wurde. Noch heute zeugen die aufwändig gearbeiteten Dippoldiswalder Steinzeugkrüge, die sich in Sammlungen auf der ganzen Welt finden, von deren Qualität und Beliebtheit.

Die Autorin studierte in Bamberg die Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit. Von 2012 bis 2017 war sie Projektmitarbeiterin des ArchaeoMontan-Projektes. In dessen Publikationsreihe ist diese reichbebilderte Arbeit erschienen.

Das Buch kostet im Handel 39,00 €

Die Publikation ist beim Landesamt für Archäologie Sachsen erhältlich.

Landesamt für Archäologie Sachsen
Zur Wetterwarte 7
01109 Dresden

Telefon: 0351 - 8926 603
Telefax: 0351 - 8926 999
info@remove-this.lfa.sachsen.de

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Anne Barth, Dippoldiswalder Steinzeug. Ein Töpferhandwerk und seine kulturhistorische Bedeutung. ArchaeoMontan Band 2 Veröffentlichungen des Landesamtes für Archäologie Sachsen, Band 65. 320 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, 21,5 x 30 cm, broschiert (Dresden 2018) ISBN 978-3-943770-34-6