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25.07.2018 09:22

Fächerübergreifende Wissensvermittlung

Exkursion ins Osterzgebirge mit Studierenden der TU Dresden

Studierende der Geografie ließen sich bei einer Exkursion Erkenntnisse zur Siedlungsentwicklung und Landschaftsveränderung im Raum Dippoldiswalde erklären; © LfA Sachsen.

Die unter Tage geborgenen Funde des ArchaeoMontan-Projektes sorgen immer wieder für Sensationsmeldungen in der Presse. Auch über Tage gewonnene Erkenntnisse zur Siedlungsentwicklung und Landschaftsveränderung finden aber zunehmend eine interessierte Zuhörerschaft.

Studierende der Geografie an der TU Dresden ließen sich bei einer Tagesexkursion am 13.7.2018 die Zeugnisse dieser Prozesse im Raum Dippoldiswalde durch Mathias Bertuch vom ArchaeoMontan-Team erklären. Dabei standen zwei Themen im Fokus: Erstens die siedlungsgenetische Entwicklung Dippoldiswaldes, zweitens die neu entdeckte spätmittelalterliche Wüstung an der sogenannten „Faulen Pfütze“ bei Oberfrauendorf.

Anhand dieser beiden Fundstellen wurde einerseits der Einfluss wirtschaftlicher und herrschaftlicher Faktoren auf den Siedlungsaufschwung und –niedergang demonstriert und andererseits die Folgen dieser seit dem 12./13. Jh. erfolgten Landnahme für Topografie und Vegetation vor Augen geführt. Einen guten Gesamteindruck der heutigen Landschaft als Ergebnis dieser Prozesse erhielten die Teilnehmer am Aussichtsturm „Ottos Eck“ bei Naundorf.