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23.01.2015 15:41

25.02.2015 - Vortrag "Ans Licht gebracht - Montanarchäologie im Erzgebirge"

© Landesamt für Archäologie Sachsen

Im Rahmen der Vortragsreihe des Kuratoriums Altstadt Pirna e.V. wird die Leiterin des Projektes ArchaeoMontan Frau Dr. Hemker am Mittwoch, dem 25. Februar 2015, um 19 Uhr, einen Vortrag unter dem Namen "Ans Licht gebracht - Montanarchäologie im Erzgebirge" halten.

Die sächsische Montanarchäologie hat seit vielen Jahren einen hohen wissenschaftlichen Stellenwert innerhalb der montanarchäologischen Forschung in Europa. Ausgehend von der Entdeckung teilweise einzigartiger archäologischer Befunde und Funde aus einem hochmittelalterlichen Bergwerk in Dippoldiswalde wurde seit 2009 die Erforschung des mittelalterlichen Bergbaus in Sachsen zu einem interdisziplinär arbeitenden Forschungsschwerpunkt in der sächsischen Archäologie aufgebaut. Er zeichnet sich aus durch die intensive Zusammenarbeit und den fachlichen Austausch sowohl mit dem Sächsischen Oberbergamt als auch mit den tschechischen Kollegen auf der gegenüberliegenden Seite des Erzgebirgskamms. Seit dem Jahr 2012 werden die Kooperationen im Rahmen des Ziel 3-Projektes ArchaeoMontan systematisiert. Stellvertretend für zahlreiche weitere Projektergebnisse der vergangenen 3 Jahre, sei an dieser Stelle auf die Entdeckung der untergegangenen mittelalterlichen Bergbausiedlung Kremsiger nahe Měděnec sowie auf die Ausstellung "Silberrausch und Berggeschrey - Archäologie des mittelalterlichen Bergbaus in Sachsen und Böhmen" ab 23. Oktober 2014 in der Osterzgebirgsgalerie Dippoldiswalde, hingewiesen. Dr. Christiane Hemker ist Referatsleiterin Südwest Sachsen im Landesamt für Archäologie und Leiterin des Projektes ArchaeoMontan. Der Vortrag ist kostenfrei.

 

ADRESSE:
Gemeindehaus der Ev.-Luth. Kirchgemeinde
Schlossstraße 1
01796 Pirna